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5. Kiersper Stadtgespräch am 20.7.2004 im Rathaus der Stadt Kierspe
"Ehrenamt ist unbezahlbar - was wäre Kierspe ohne Sie?"


 

Ohne das Ehrenamt geht in Kierspe nichts. Bürgermeisterkandidatin Petra Crone lädt Vereinvertreter ein

Ohne sie wäre soziales, sportliches und kulturelles Leben in Deutschland, insbesondere in Kierspe, nicht darstellbar: die sogenannten Ehrenamtlichen. Tag für Tag, Woche für Woche und Monat für Monat engagieren sich die unentgeltlichen Helfer für Projekte und ihre Vereine, insbesondere in der Jugendarbeit. Vereinsleben ohne das Ehrenamt ist einfach unmöglich. Bürgermeisterkandidatin Petra Crone widmet daher aus gutem Grund ihr 5. Kiersper Stadtgespräch dem Thema: „Ehrenamt ist unbezahlbar – was wäre Kierspe ohne Sie?“ Am Dienstag, 20. Juli findet diese beliebte Veranstaltung ab 19 Uhr im Ratssaal der Stadt Kierspe statt. „Wir in Kierspe sind stolz auf unsere soziale, kulturelle und sportliche Vielfalt. Das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger macht unsere Stadt so liebenswert und lebendig. Das wollen wir würdigen“, erklärt die studierte Sozialwissenschaftlerin. Diesmal hat Crone keine Referenten zum Stadtgespräch eingeladen, sondern möchte bewusst die in den Mittelpunkt des Stadtgesprächs rücken, die seit Jahren und Jahrzehnten im Hintergrund wirken. Die Jazzband der Gesamtschule Kierspe, Blas(s)4Night, wird an diesem Abend unter der Leitung von Peter Meier für den musikalischen Rahmen sorgen. Für Petra Crone, die sich übrigens jahrelang im Förderverein für die Belange der Gesamtschule eingesetzt hat, ist das Engagement der Lehrer für ihre Schüler über den Unterricht hinaus nur eines von vielen Beispielen in der Stadt Kierspe. Zum 5. Kiersper Stadtgespräch sind alle Kiersper Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
 



 

Pressestimmen

 



Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

Bürgermeisterkandidatin Petra Crone würdigt Einsatz zahlreicher Bürger in Vereinen und Gruppen zum Wohle der Gesellschaft. GSK-Band Blas(s)4Night sorgt bei SPD-Veranstaltung nach Rückkehr aus Russland mit
bestem Jazzrock für den musikalischen Rahmen

KIERSPE - Musik und Ehrungen bestimmten die neueste Auflage des Stadtgesprächs und weniger das Gespräch. Diesmal hatten sich rund 100 interessierte Bürger zu der Veranstaltung der SPD-Bürgermeisterkandidatin Petra Crone, die sich um das Ehrenamt und seine Bedeutung für das gesellschaftliche Leben in der Volmestadt drehte, am Dienstagabend im Ratssaal des Rathauses eingefunden. Eingangs machte die lokale sozialdemokratische Spitzenpolitikerin deutlich, dass sie sich bei den Auszeichnungen bewusst für Menschen entschieden habe, die in den Vereinen und Gruppen in der zweiten und dritten Reihe wirkten. Sie bat um Verständnis dafür, wenn der eine oder andere nicht berücksichtigt wurde, und stellte aber in Aussicht, dass die Würdigung ehrenamtlichen Engagements im Fall ihrer Wahl eine Fortsetzung finden würde.
Crone hatte die Ehrungen aufgeteilt, zuerst ging es um Engagement im Seniorenbereich: Ausgezeichnet für ihren Einsatz mit einem roten Umschlag, in dem sich ein Euro-Betrag befand, wurden Frieda Vogt (Altenstube Rönsahl), Grete und Kurt Zöllner (VdH-Schwimmgruppe), Ilse Strauß (VdH-Frauengruppe), Karin Burk (Hospizarbeit), Edmund Hesse (Bürgerbusverein) und Friedhelm Fastenrath (Blaues Kreuz). Dann folgten die Fördervereinsvorsitzenden der Schulen mit Lilly Rasch (Schanhollenschule), Martin Wolniewitz (Gesamtschule) und Ulrich Zwitasch (Sonderschule für Lernbehinderte).

Petra Crone leitete die Ehrungen ein mit zwei Zitaten: So beginnt Wilhelm Busch seine Verse zum Thema mit den Worten "Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben" und schließt dann nach seinen Ausführungen über all die Mühe und den Ärger, der sich damit verbindet, mit dem Satz "Lass das Ehrenamt doch den andern Dummen".
Demgegenüber hatte der verhinderte Vorsitzende des Fördervereins der Bismarckschule, Stefan Käsler, betont, dass ihm das Ehrenam "Anerkennung und Spaß" gebracht hätte und er es für sinnvoller halte, "als vor der Glotze zu hängen."
Zuvor hatte die Schulband der Gesamtschule, Blas(s)4Night, die gerade zurück ist von einem trinationalen Kulturaustausch in Russland, die Veranstaltung mit ihrem Jazzrock musikalisch eingeleitet. Bekannte Stücke wie "Summertime" erklangen genauso wie auch russische Melodien durchschimmerten. Zu hören war aber auch "Spinning Wheel" von der Band
Blood, Sweat and Tears. Die Blues Brothers gehörten ebenso zum Repertoire der Big Band, deren Mitglieder sichtlich mit viel Freude an der Musik spielten. Kräftiger Applaus war ihnen sicher.
Petra Crone betonte in ihrer Moderation, dass sie sich wünsche, dass die Vereine, wie die Feuerwehr oder auch das DRK, noch stärker in die Schulen gehen würden. Vielleicht böte die Einführung der offenen Ganztagsgrundschule dazu eine Chance. Außerdem regte sie später eine Ehrenamtsbörse an und einen Markt der Möglichkeiten, bei dem sich die Vereine dann mal mit ihren Angeboten vorstellen könnten. Eine weitere Idee, die sie hat, wäre es, künftig die Stadtfeste unter ein Motto zu stellen und so die Vereine einzubinden, etwa bei einem Feuerwehrfest oder Sportfest.
Weiter geehrt wurden am Dienstag Heidrun Schmidt (TVK, SGV, DRK Bürgerbusverein), Kerstin und Hans-Jürgen Glaser (Helfer hinter den Kulissen beim TVK), Bruno Schubert (über 20 Jahre lang Kassierer der TVK-Handballabteilung), Ernst-Walter Turk (Trainer der TVK-Handballdamen), Inge Richter (TV Jahn 04), Dajana Wermekes (Trainerin im TVB-Jugendprellball). Nach den Sportlern ging es dann um die Kultur: Hier wurde Ulrike Erlhöfer (KuK-Verein) ausgezeichnet, die jetzt mit der Veröffentlichung eines Gedichtes in Berliner Tageszeitung TAZ höhere Weihen erfahren hat. Aus dem kirchlichen Bereich bedachte die SPD-Bürgermeisterkandidatin dann Claudia Lüsebrink-Wirth (evangelische Kirchengemeinde, Kleiderbasar und Kinderkreativtag) sowie Heike Schütt (CVJM Rönsahl). Sozial verdient gemacht haben sich Viktor Friesen (Integrationsarbeit mit jungen Spätaussiedlern im Fußball beim KSC), Ulrike Schumacher (Flüchtlingsarbeitskreis, Café Allerlei) sowie Lukas Schröder und Julian Junge (Schülerinitiative gegen Abschiebung). Stellvertretend für die Hilfsorganisationen wurden Manfred Ellermann (Feuerwehr Löschgruppe Vollme), Gisela Scheele (DRK) und Alexander Kalcher ("Helfer vor Ort" des DRK) ausgezeichnet. - rh
 

 


Ehrungen für die Ehrenamtlichen

Kierspe. (bäs) Das Kiersper Stadtgespräch am Dienstagabend im Rathaus stand ganz im Zeichen der Ehrungen für Ehrenamtliche.

"Ehrenamt ist unbezahlbar - was wäre Kierspe ohne Sie" - unter dieses Motto hatte die Bürgermeisterkandidatin Petra Crone (SPD) das Stadtgespräch gestellt. Die Band der Gesamtschule, Blass(4) Night, sorgte mit ihrem schwungvollen Sound für die musikalische Umrahmung. Das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger mache die Stadt so liebenswert und lebendig. "Das wollen wir würdigen", sagte Petra Crone. In mehreren Blöcken aufgeteilt bat sie verdiente Ehrenamtliche aus Sport und Kultur zu sich und überreichte ihnen als Dank für ihre Arbeit in Vereinen und Institutionen Präsente.

Geehrt wurden: Familie Zöllner (VdH), Ilse Strauß (VdH Frauen), Karin Burg (Hospizarbeit), Edmund Hesse (Bürgerbusverein), Friedhelm Fastenrath (DRK), Lilli Rasch (Förderverein Schanhollenschule), Martin Wollniewitz (Förderverein Gesamtschule), Ulrich Zwietasch (Förderverein Schule Volmetal), Heidrun Schmid (TVK, SGV, DRK und Heimatverein), Kerstin und Hans-Jürgen Glaser (im TVK "Mädchen für alles"), Bruno Schubert (20 Jahre Kassierer der TVK-Handballer). Ernst Walter Turk (TVK-Damentrainer in der Verbandsliga), Inge Richter (TV Jahn 04), Dajana Wermekes (Trainerin TVB-Prellballer), Ulrike Erlhöfer (Kultuverein KUK), Claudia Lüsebrink-Wirth (Kleiderbasar, kreative Kinderkirche), Carola Schütt (CVJM Rönsahl), Viktor Friesen (KSC Betreuer der Fußballmannschaft junger Spätaussiedler), Ulrike Schumacher (Flüchtlingsarbeitskreis), Julian Junge und Lukas Schröder (Schülerinitiative gegen Abschiebung), Manfred Ellermann (Feuerwehrlöschzug Vollme), Gisela Scheele und Alexander Kalcher (DRK).

Zum Abschluss der Veranstaltung verlas Ulrike Erlhöfer ihre in der TAZ veröffentliche Kiersper Trilogie - drei Gedichte um Herrn Kunkel und seine Frau.


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